
Stress, innere Unruhe und Nervensystemregulation
Wenn Körper und Kopf nicht mehr richtig abschalten können
Stehst du Ständig unter Strom, hast Gedankenkarussell, innere Unruhe oder das Gefühl, selbst in ruhigen Momenten nicht wirklich herunterzufahren?
Anhaltender Stress zeigt sich nicht nur in unseren Gedanken. Auch der Körper reagiert: mit erhöhter Muskelspannung, verändertem Atem, Schlafproblemen, Gereiztheit, Erschöpfung oder dem Gefühl, ständig unter Strom zu sein.
Stress findet nicht nur im Kopf statt
Unser autonomes Nervensystem reagiert fortlaufend auf innere und äußere Reize. Unter anhaltender Belastung kann es schwieriger werden, nach Phasen der Aktivierung wieder in Ruhe und Erholung zurückzufinden.
Vielleicht bemerkst du das als innere Unruhe, hohe Körperspannung, Herzklopfen, flache Atmung, Gedankenkarussell, Schlafprobleme oder Gereiztheit. Andere Menschen reagieren eher mit Erschöpfung, Rückzug oder dem Gefühl, kaum noch Energie zu haben.
In der Beratung geht es darum, die eigenen Stressreaktionen kennenzulernen und herauszufinden, welche Möglichkeiten der Regulation individuell funktionieren.
Körper und Nervensystem besser verstehen
Ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit ist die Wahrnehmung deiner eigenen Körpersignale. Wo bemerkst du Stress zuerst?
Im Kiefer? Im Nacken? Im Bauch? In deiner Atmung? Wirst du unruhig, kannst du nicht mehr stillsitzen – oder ziehst du dich eher zurück?
Gemeinsam können wir herausfinden, welche Situationen dich besonders aktivieren, woran du zunehmende Anspannung frühzeitig erkennst und welche Strategien dir helfen können, wieder mehr Regulation zu finden.
Ansätze aus der Polyvagaltheorie
In meine körperorientierte Beratung fließen unter anderem Techniken und Übungen ein, die sich an der Polyvagaltheorie orientieren.
Dabei beschäftigen wir uns damit, unterschiedliche Zustände des autonomen Nervensystems besser wahrzunehmen und Signale von Sicherheit, Aktivierung und Rückzug im eigenen Körper kennenzulernen.
Je nach Situation können beispielsweise Orientierungsübungen, Körperwahrnehmung, Atmung, Bewegung oder gezielte Sinnesreize eingesetzt werden.
Stressmanagement & Progressive Muskelrelaxation
Zusätzlich lasse ich Methoden aus dem Stressmanagement und der Progressiven Muskelrelaxation (PMR) in meine Arbeit einfließen. Bei der Progressiven Muskelrelaxation arbeiten wir gezielt mit dem Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung verschiedener Muskelgruppen. Dadurch kann es leichter werden, körperliche Spannung überhaupt erst wahrzunehmen und Unterschiede zwischen Anspannung und Entspannung bewusster zu spüren.
Ergänzend können wir mit Methoden aus dem Stressmanagement schauen: Was sind deine persönlichen Stressauslöser? Wo kannst du Belastung tatsächlich reduzieren? Wo brauchst du neue Strategien – und wo vielleicht klarere Grenzen?
Sicherheit, Grenzen & Selbstwirksamkeit
Gerade bei belastenden Erfahrungen sind für mich Sicherheit, persönliche Grenzen und dein eigenes Tempo besonders wichtig. Du entscheidest jederzeit selbst, welche Übungen und Methoden sich für dich passend anfühlen. Dieses Gefühl von „Ich kann etwas tun und ich habe eine Wahl“ ist ein wichtiger Bestandteil meiner körperorientierten Arbeit.
Wenn hinter der inneren Unruhe mehr steckt
Längere Stressphasen, Überforderung, schwierige Beziehungserfahrungen oder Traumata können beeinflussen, wie sensibel wir auf bestimmte Situationen reagieren. Deshalb arbeite ich bei Bedarf behutsam, körperorientiert und traumasensibel.
Es geht darum, deine eigenen Stressreaktionen besser zu verstehen, Anspannung früher wahrzunehmen und einen persönlichen Werkzeugkoffer zu entwickeln, auf den du im Alltag zurückgreifen kannst.
Dabei verbinde ich je nach Bedarf:
Gesprächstherapie · Stressmanagement · Progressive Muskelrelaxation · Körperwahrnehmung · Entspannungsverfahren · körperorientierte Regulationsübungen · Ansätze aus der Polyvagaltheorie
Vor Ort in Limburg oder online.
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